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Die Einrichtung und die Sicherung einer zusammenhängenden Streuobstroute im Nassauer Land und deren weiterer Ausbau sind die Ziele der gegründeten Vereine. Gefördert wird insbesondere die Entwicklung themenbezogener dauerhafter Aktivitäten und Stationen rund um die Kultur des Streuobstbestandes, die Verbesserung der Lebensqualität und die Erhaltung der Kulturlandschaft, weiterhin die Zusammenarbeit zwischen Naturschützern/innen, Schulen, Landwirten/innen, Keltereien, Gastronomie sowie natürlichen und juristischen Personen, die an der Erhaltung der Streuobstbestände interessiert sind. Weitere Ziele sind die Förderung des Naturschutzbewußtseins und des Verbraucherbewußtseins gegenüber regionalen, naturnahen Produkten bei der Bevölkerung, die Erhaltung der landschafts- typischen Streuobstwiesen und Streuobstbestände, der Erhalt und die Förderung der regionalen und kulturellen Identität, der Eigenart der Landschaft mit ihren historischen Bauten sowie die Verbesserung des Angebotes einer naturnahen Erholung in der Region. Da es im Nassauer Land noch zahlreiche Streuobstbestände und dazu viele attraktive Sehenswürdigkeiten gibt, ist die Streuobstroute keine lineare Verbindung zwischen zwei Punkten. Sie ist vielmehr ein Netz von Wegen, welches es dem Nutzer auch ermöglicht, kleinere Rundstrecken zurückzulegen. Im Norden beginnt die Route im Landkreis Limburg- Weilburg in Löhnberg-Niedershausen, im Süden liegt der Startpunkt in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Der Übersichtsplan auf der Vorderseite zeigt aktuelle Routenabschnitte und geplante Verbindungen. Zur Einrichtung der Streuobstroute im Nassauer Land haben sich Streuobstkreise (z.T. eingetragene Vereine) in den unterschiedlichen Regionen des Nassauer Landes gebildet, die die Verantwortung für bestimmte Streckenabschnitte übernommen haben. Bisher bestehen der Streuobstkreis Aartal (Hohenstein-Aarbergen, Teilabschnitt im Rheingau-Taunus-Kreis), der Streuobstkreis Mittlerer Taunus (Teilabschnitte im Rheingau-Taunus-Kreis und im Kreis Limburg-Weilburg) und der Streuobstkreis Wiesbaden (Abschnitt im Bereich der Landeshauptstadt Wiesbaden). Die Vereine unterhalten ihren Streckenabschnitt und koordinieren die Aktivitäten der Partnerbetriebe entlang des Streckenabschnittes. Zusammen mit anderen örtlichen Vereinen und regionalen Gruppen der Naturschutzverbände initiieren sie übergreifende Aktionen und Projekte zum Thema Streuobst. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Beratung und Unterstützung der Schulen (zusammen mit Naturschutzbehörden und Umweltzentren) bei der Planung und Realisierung von Umweltprojekten mit Streuobstwiesen. Zur Entwicklung und zum dauerhaften Ausbau der Route haben die Vereine einen gemeinsamen Trägerverein "Streuobstroute im Nassauer Land" gegründet. Er ist über- regionaler Ansprechpartner zu den Belangen der Gesamtroute, fördert die Bildung neuer Streuobstkreise und koordiniert die Aktivitäten aller Streuobstkreise. Umwelterziehung und Naturschutz sind für viele Schulen in Hessen zentrale Aufgabenbereiche. In Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden und Naturschutzbehörden werden Streuobstwiesen neu angelegt oder vorhandene Biotope in Patenschaft betreut. Der Lern- und Erlebnisraum "Streuobstwiese" wird zum Baustein schulischer Umweltprojekte, die eigenverantwortliche Einstellungen zum regionalen Naturschutz entwickeln. Die Naturschutzakademie Hessen (Wetzlar) und die Hessische Gartenakademie (Geisenheim) bilden den didaktischen und inhaltlichen Rahmen. Die Streuobstkreise in Nassauer Land sind die ortsnahen Kooperationspartner mit hilfreichen Fachleuten. |
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Die ausgezeichneten Karten der Streuobstroute im Nassauer Land |
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